FAKT kompakt 7 Regionales Modell der Zusammenarbeit mit Zukunftspotential Die Entscheidung über den Weiterbetrieb, die Erneuerung oder den Wechsel zu alternativen Energiequellen stellt Unternehmen vor eine strategische Herausforderung, die sorgfältige Analyse erfordert. Es gilt, die bestehende Infrastruktur, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die zukünftigen Energiebeauch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. In einer anschließenden Wirtschaftlichkeitsanalyse ermittelt FAMIS alle relevanten Kosten und Einsparpotenziale, vergleicht die finanziellen Auswirkungen jeder Option und zeigt auf, welche Lösung langfristig die besten Ergebnisse liefert. dürfnisse sowie die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Moderne Technologien wie Wärmepumpen, Photovoltaik, Biomasse sowie eine Kombination in Form von Hybridlösungen bieten vielversprechende Potenziale. Maßgeschneiderte Lösungen sichern nicht nur die aktuellen Anforderungen, sondern gewährleisten auch eine langfristig nachhaltige und effiziente Energieversorgung. Eine fundierte Entscheidungsfindung legt somit den Grundstein für eine zukunftsfähige Energieversorgung. Weitere Infos: alexander.schmidt@famis-gmbh.de Foto: V&B Trends Der Windpark Nohfelden-Eisen mit drei Anlagen mit je 3,3 Megawatt installierter Leistung erzeugt jährlich eine Wind-Strommenge von rund 22,1 Millionen kWh pro Jahr und kann davon ca. 60 Prozent direkt ins Pizza Werk über eine neu gebaute 750 Meter Leitung einspeisen. Insgesamt erspart der Windpark der Umwelt rund 16.700 Tonnen klimaschädliches CO2 pro Jahr. Rund ein Drittel des benötigten Stroms im Pizza Werk Otzenhausen kommt direkt aus dem nahe gelegenen Windpark Nohfelden-Eisen. Nach Unternehmensangaben werden die restlichen zwei Drittel als Grünstrom virtuell am Markt gekauft, aber man arbeite mit Hochdruck daran, mehr und mehr Strom aus regenerativen Energiequellen direkt vor Ort zu erzeugen und zu nutzen. Für die komplette Infrastruktur samt Übergabestation hat das Unternehmen einen hohen sechsstelligen Betrag investiert. Zug um Zug soll auch das interne Netz für weitere Stromverbraucher an die neue Übergabestation angeschlossen werden, um mit Windstrom versorgt zu werden. Während der Ausbau der Netze in ganz Deutschland nur langsam vorankommt und besonders energieintensive Unternehmen die hohen Stromkosten beklagen, zeigen der Mittelständler Original Wagner Pizza und die VSE mit dem Netzbetreiber energis-Netzgesellschaft Wege auf, wie eine zukunftsorientierte Energieversorgung im produzierenden Gewerbe samt Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit aussehen kann. Den Grünstrom vor Ort zu erzeugen und ihn direkt zu verbrauchen, sei der echte Königsweg in der Energieversorgung, so VSE-Vorstand Dr. Stephan Tenge. Diese innovative Direktbelieferung reduziert nachhaltig die Stromnebenkosten und ist ein Beitrag zur Senkung der Industriestrompreise. Das Interesse aus Industrie und Gewerbe an innovativen Lösungen für die Energieversorgung von morgen sei auf jeden Fall hoch, so der VSE-Vorstand. FAMIS kümmert sich um technische Betriebsführung Zu den Anteilseignern des Windparks Nohfelden-Eisen, der bereits 2016 in Betrieb genommen und dessen Strom an der Börse vermarktet wurde, gehören u. a. die VSE, die Bürger Energie Genossenschaft St. Wendeler Land, die ÖkoStrom Saar Bürgerkraftwerke und die Gemeinde Nohfelden. Letztere erhält nicht nur Gewerbesteuer, sondern ist auch anteilig an den Ausschüttungen der Windpark Nohfelden-Eisen GmbH beteiligt. FAMIS kümmert sich um die Betriebsführung im Windpark Nohfelden-Eisen. Zu den Aufgaben gehören Betriebsführung, Wartung, Monitoring, Instandsetzung, Energiemanagement sowie Kundenabrechnung. Mit FAMIS haben die Anlagenbetreiber einen Partner, der 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung steht und wenn’s schnell gehen muss, ganz in der Nähe ist. Zur besseren Steuerung und Überwachung kommt eine praxiserprobte Software der FAMIS zum Einsatz. Weitere Infos: andreas.windhaeuser@famis-gmbh.de Die in der Lebensmittelbranche erstmals komplette Strom- Direktbelieferung aus dem benachbarten Windpark Nohfelden-Eisen für das Wagner Pizza Werk in Otzenhausen im nördlichen Saarland hat Leuchtturmcharakter und könnte Modell für die ganze Region werden. Original Wagner Pizza und VSE-Gruppe drehen dafür ein großes Rad. Mit an Bord: energis-Netzgesellschaft und FAMIS. Foto: brainworks Foto: Wagner Pizza
RkJQdWJsaXNoZXIy NTg2OTg=