IMPRESSUM Herausgeber: FAMIS GmbH | Sitz der Gesellschaft: Saarbrücken | Verantwortlich: Stefan König | Redaktion: Armin Neidhardt | Gestaltung: Michael Weiss Hauptsitz Preußenstraße 19 66111 Saarbrücken Telefon 0681 607 1000 famis-gmbh.de info@famis-gmbh.de Alzenau Siemensstraße 100 63755 Alzenau Telefon 06023 960 313 Luxemburg 48, route d‘Arlon L-8310 Capellen Telefon 00352 49 62 120 FAKT kompakt 8 Foto: adobestock Trends Morten Freidel, langjähriger Politikredakteur mit Fachgebiet Energie bei der FAZ und heute stellvertretender Chefredakteur der NZZ Deutschland, sagt: „Klimaschutz funktioniert nur mit Wachstum. Ein erzwungener Verzicht bedroht die Demokratie.“ Er kritisiert eine Energiepolitik, die sich zu sehr von Aktivismus und Alarmismus leiten lässt. Seine Vision ist ein pragmatischer Umwelt- und Klimaschutz mit Brückentechnologien als Chance. Beide waren Ende Januar Gastredner in der Villa Lessing in Saarbrücken auf Einladung der Familienunternehmer Saarland und erteilten einer ideologisch geprägten Energiepolitik eine Absage. Deutschland sei das einzige Land in der EU, das seine Energieversorgung komplett auf reLassen sich Lebensstandard, Wachstum und Klima gleichzeitig retten? „Ja“, sagt Prof. Dr. Lars Feld. „Man kann Wachstum und Klimaschutz vereinen, denn für den Klimaschutz wird es wesentlich sein, dass durch die Bepreisung Anreize und Innovationen gesetzt werden. Und technischer Fortschritt ist nun auch einmal wesentlich für das Wirtschaftswachstum.“ Der aus Saarbrücken stammende Wirtschaftswissenschaftler ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Uni Freiburg und Leiter des dort ansässigen Eucken Instituts. Der Saarlandbotschafter sitzt im Beirat des Transformationsfonds des Saarlandes und war u. a. Berater des Bundesfinanzministers in der Ampelregierung. Wohlstand – Wachstum – Klimaschutz Wie passt das zusammen? „familienfreundliche Kommune“ gerecht. Im Fokus steht neben der Verbesserung der Qualität und der Kapazitätserweiterung die energetische Sanierung. Das Gebäude soll Vorbildcharakter bzw. einen innovativen Charakter haben. Mit im Boot ist der Energiedienstleister FAMIS, der für den Erweiterungsbau Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der technischen Gewerke übernommen hat. Weitere Infos: tobias.schaefer@famis-gmbh.de In Marpingen-Alsweiler entsteht derzeit eine der größten kommunalen Kinderbetreuungseinrichtungen im Saarland. Auf dem Gelände des dortigen Kinderhauses baut die Gemeinde seit Sommer 2023 für rund 4,5 Millionen Euro einen modernen dreistöckigen Anbau. Mit dieser Investition, die zu 40 Prozent vom Land und zu 30 Prozent vom Landkreis bezuschusst wird, steigt die Zahl der Kindertagesplätze von 180 auf 230. Die Fertigstellung des Anbaus ist in diesem Sommer geplant. Mit der Erweiterung des Kinderhauses wird die Gemeinde einmal mehr ihrem Ruf als FAMIS plant technische Gewerke Ab Sommer 50 neue KiTa-Plätze in Alsweiler generative Erzeugung mit Sonne und Wind ausrichtet ungeachtet der Problematik mit Dunkelflauten, ohne Rücksicht auf die EU-Nachbarländer, die den in Deutschland überschüssigen grünen Strom im Sommer aufnehmen müssen und im Winter den Atomstrom liefern sollen, und steigende Strompreise in Kauf nehmend. „Der Ausstieg aus Kernkraft und Kohle ist beschlossen, Fracking verboten, obwohl Deutschland aus Fracking gewonnenes Flüssiggas aus den USA importiert. Und der Wasserstoff soll grün sein, ohne zu wissen, woher die benötigten Mengen von künftig rund 300 TWh herkommen sollen“, so Freidel. Prof. Feld sieht derzeit zu wenig Anreize für potentielle Investoren, in Brückentechnologien wie Gas-Kraftwerke zu investieren. Ein weiterer Hinderungsgrund sei die überbordende Regulierung, z. B. im Gebäudesektor oder beim Verbrennerverbot. Deutschland leide im OECD-Vergleich unter hohen Energiekosten, hohen Steuern, hohen Produktionskosten und hohen Regulierungskosten. Die Politik müsse Leitplanken setzen, einen ordnungspolitischen Rahmen schaffen und die CO2-Bepreisung international koordinieren. „Die CO2-Bepreisung ist ein marktwirtschaftliches Instrument, das Anreize bietet, verstärkt in neue Technologien zu investieren und das ohne dauerhafte Subventionen, die eh nur durch Steuergelder finanziert werden, und ohne staatliche Regulierung.“ Es wäre eine echte Chance für den Klimaschutz in Deutschland. Prof. Dr. Lars Feld Morten Freidel Projekte
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