2 FAKT kompakt Titel + Projekte Der Ausfallsicherheit technischer Anlagen kommt bei der kritischen Infrastruktur sehr große Bedeutung zu. Das gilt auch für die Telekommunikation. Die VSE NET nutzt zur Sicherstellung der Spannungsversorgung ihrer technischen Anlagen das Know-how der FAMIS. Der Energiedienstleister übernimmt im Rahmen der Aufgabenstellung die Betriebsführung für Gleichrichter- und ortsfeste Batterieanlagen. Den entsprechenden Vertrag unterzeichneten die Geschäftsleitungen beider Unternehmen Ende September. Die Abteilung DC Energy kümmert sich um alles rund um die Batterie und Netzersatztechnik und ist dabei dem Technischen Betrieb und Service zugeordnet. Weitere Infos: arno.mang@famis-gmbh.de Hohe Ausfallsicherheit garantiert FAMIS und VSE NET unterzeichneten Betriebsführungsvertrag Meldungen +++ FAMIS hat die Planungsarbeiten für die Gewerke Lüftung und Elektro in der Grundschule und der Mehrzweckhalle Wittersheim in der Gemeinde Mandelbachtal übernommen. +++ In der Gemeinde Beckingen plant FAMIS die Wärmeversorgung für die Gesamtschule im Ortsteil Düppenweiler. +++ +++ Neben der Wärmelieferung für das Projekt „Hellbergstraße“ in der Gemeinde Eppelborn plant FAMIS auch die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär im Hellbergbad sowie die neue Wärmeerzeugung in der St. Sebastian Schule. +++ +++ In der Gemeinde Nalbach hat FAMIS zur Verbesserung der e-mobilen Infrastruktur am Litermont zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten errichtet. +++ +++ Die KEW Neunkirchen hat die FAMIS-Abteilung DC Energy damit beauftragt, in ihrem Gebiet Gleichrichteranlagen zu erneuern bzw. zu erweitern. +++ +++ Für die KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH in Bous plant und baut FAMIS die Mittelspannungsanbindung inklusive Niederspannungshauptverteilungen und deren Netzschutz für die jetzige PV-Anlage mit ca. 640 kWpeak. Die PV-Anlage soll in einem zweiten Schritt auf 2 bis 2,3 MW installierter Leistung erhöht werden. +++ +++ Für die LKS Sandabbau & Deponie GmbH & Co. KG in Blieskastel-Lautzkirchen hat FAMIS in einer Machbarkeitsstudie untersucht, wie die Fläche sinnvoll mit einer PhotovoltaikAnlage genutzt werden könnte. Um den genehmigungsrechtlichen Aufwand zu begrenzen, könnte erstmalig im Saarland eine neue Art der so genannten hängenden Agri-Photovoltaik zum Einsatz kommen. +++ +++ Auf dem Dach der Hauptverwaltung der Villeroy & Boch AG in Mettlach soll eine PV-Anlage künftig grüner Strom erzeugt und somit rund 50 Tonnen CO2 im Jahr einspart werden. Die entsprechenden Berechnungen hat FAMIS in einer Studie durchgeführt. +++ Foto: VSE NET TCTF Temporary Crisis and Transition Frameworks Die Bundesregelung Transformationstechnologien setzt den neuen Beihilferahmen der Europäischen Kommission, das sogenannte „Temporary Crisis and Transition Frameworks (TCTF)“, in deutsches Recht um. Die Bundesregelung ist von der EU-Kommission beihilferechtlich genehmigt worden. Sie bietet national die Rechtsgrundlage dafür, dass Bund und Länder spezifische Förderprogramme erlassen können, um die Produktion von ausgewählten Transformationstechnologien finanziell zu fördern und anzureizen. Dieser im März 2023 von der EU-Kommission vorgelegte Rahmen ermöglicht es, Investitionen in Sektoren und Technologien zu fördern, die für den Übergang hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft von strategischer Bedeutung sind. Zu diesen sogenannten Netto-Null-Technologien zählen beispielsweise Solarpaneele, Batteriezellen, Windturbinen und Wärmepumpen. Transformationskonzepte Zur Unterstützung einer Nachhaltigkeitsstrategie im Unternehmen fördert der Bund so genannte Transformationskonzepte auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität. Dazu gehören die Datenerhebung und Erstellung einer Treibhausgasbilanz, die Formulierung eines CO2-Minderungsziels sowie die Planung der Maßnahmen zur Zielerreichung. Bezuschusst werden z. B. die Beratungskosten für Energiedienstleistungen oder die Kosten für Datenbeschaffung und -erhebung. Konzepte können je nach Größe des Unternehmens bis zu 60 Prozent gefördert werden, bei aktiver Mitgliedschaft in einem Energienetzwerk gibt es 10 % mehr, maximal 80.000 Euro. GRW Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur Damit fördert der Bund für Öffentliche Einrichtungen, Kommunen und Unternehmen Investitionen in strukturschwachen Regionen mit bis zu 45 % und Infrastrukturmaßnahmen unter bestimmten Voraussetzungen mit bis zu 95 %. Förderbereiche sind zum Beispiel Smart Cities & Regionen oder Infrastruktur. Förderprogramm Klimaschutzverträge Dieses Programm unterstützt Industrieunternehmen, in klimafreundliche Produktionsanlagen zu investieren, die sich andernfalls nicht rechnen würden (z. B. in der Stahl-, Zement-, Papier- oder Glasindustrie). Vor allem wird die dringend notwendige Markttransformation angestoßen: Klimaschutzverträge setzen einen Anreiz, die erforderlichen Technologien und Infrastrukturen in Deutschland zu entwickeln und zu bauen. Sie sind nicht nur ein zentrales Instrument für den Klimaschutz, sondern auch für den Industrie- und Innovationsstandort Deutschland. EFRE Europäischer Fonds für regionale Entwicklung Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist ein mit EU-Haushaltsmitteln ausgestatteter Fonds, der durch den Ausgleich regionaler Ungleichgewichte zum wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt der Europäischen Union beitragen soll. Der Fonds wird in geteilter Mittelverteilung umgesetzt. Die EU-Mitgliedstaaten werden mit der Umsetzung betraut, der EU-Kommission kommt eine Aufsichtsfunktion zu. In Deutschland erstellen die Bundesländer auf regionaler Ebene EFREProgramme, in denen dargelegt wird, wie die EFRE-Mittel verwendet werden sollen. Diese Programme müssen von der EU-Kommission genehmigt werden. Das Saarland wird auch in der neuen EU-Förderperiode 2021-2027 von EU-Mitteln aus dem EFRE profitieren können. Für die geplanten Investitionen in Beschäftigung und Wachstum werden dem Saarland rund 135 Millionen Euro an EFREMitteln zur Verfügung stehen. Quellen: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, DENA, EFRE Weitere Infos zu Förderungen: T: 0681 607 1000 | info@famis-gmbh.de >Fortsetzung von S. 1 (v.l.) Mathias Georg, Tim Schönbeck, Thomas Saar (alle VSE NET), Arno Mang (FAMIS), Christian Jung (VSE NET), Michael Sautter und Marcel Schäfer (beide FAMIS).
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