FAKT kompakt 04/2024

4 FAKT kompakt Das Wohnstift Egon-ReinertHaus auf dem Saarbrücker Eschberg zapft die Sonne an. Eine 64 kWpeak Photovoltaikanlage auf dem Dach des Anwesens sorgt dafür, dass ein Viertel des benötigten Stroms nunmehr selbst erzeugt wird. Nach rund vier Monaten Planung und Bauzeit ging die Solaranlage im Herbst technisch in Betrieb. Das Wohnstift hat dafür den erfahrenen und bewährten Partner FAMIS mit ins Boot geholt. Gebaut wurde die Anlage vom Solarteur Saarpfalz PV GmbH aus Kirkel. Das Egon-Reinert-Haus gehört zur Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift und verfügt über 95 Appartements unterschiedlicher Größe und 32 Zimmer für die vollstationäre Unterbringung. Das Besondere daran ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner der Appartements ihre eigene Häuslichkeit behalten und Services wie ambulante oder stationäre Dienste wahlweise hinzubuchen können. Das Haus legt seit jeher großen Wert auf nachhaltiges Wohnen. Das betrifft nicht nur die Sanierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung oder neue Versorgungsleitungen und das Vorhalten von E-Fahrzeugen, sondern nun auch die eigene Stromerzeugung aus Sonnenlicht. Gerade für die großen Stromverbraucher im Haus wie die eigene Küche und Wäscherei mit Heißmangel dürfte sich die Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch spürbar bemerkbar machen. Ziel ist es nämlich, die Energiekosten nachhaltig zu senken und die Umwelt zu entlasten. So erspart die Anlage Wohnstift Egon-Reinert-Haus setzt auf Solarenergie Gute Zeiten für sonnige Aussichten anlage zur Warmwasserbereitung zu installieren. Mit allen Maßnahmen zusammen kommt das Egon-ReinertHaus der nachhaltigen Energieversorgung wieder ein Stück näher. Weitere Zusammenarbeit mit FAMIS Das gilt auch für die weiteren Standorte der Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift. Für das Wohnstift Reppersberg in Saarbrücken erstellt der Energiedienstleister FAMIS ein komplettes Energiekonzept zur nachhaltigen Strom- und Wärmeversorgung. Zum Zuge kommen sollen Photovoltaik und Wärmepumpen inklusive Booster für die Warmwasserbereitung, denn am Reppersberg wird noch mit Erdgas geheizt. Außerdem verfügt die Stiftung am Saarbrücker Franzenbrunnen noch über zwei Mehrfamilienhäuser. Ein drittes nach KFW-Standard 40, sprich der derzeit höchste Energiestandard für Gebäude, wird dort gerade von der GIU im Auftrag der Stiftung gebaut. Weitere Infos: tobias.speicher@famis-gmbh.de der Umwelt Jahr für Jahr ca. 27 Tonnen CO2. Rund 90.000 Euro hat die Stiftung in dieses zukunftsorientierte Projekt ohne öffentliche Förderung investiert. Und das Ende der Fahnenstange ist in puncto Nachhaltigkeit noch lange nicht erreicht, denn auf dem Dach des Anbaus besteht zusätzlich die Möglichkeit, künftig eine SolarkollektorAuf dem Dach des Egon-Reinert-Hauses: Verwaltungsdirektor Rüdiger Brill, FAMIS-Projektleiter Tobias Speicher und Denis Grzesik von Greenhomenergy (v.l.). Kundenportrait Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift 1969 gründeten Bürgerinnen und Bürger den Verein Saarbrücker Altenwohnstift e. V., aus dem 2003 die gemeinnützige Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift entstand. Seitdem werden mobile und ambulante Angebote und Dienste für Menschen in Saarbrücken intensiv ausgebaut. Die Stiftung ist Träger der Häuser Egon-Reinert-Haus und Wohnstift Reppersberg. Insgesamt arbeiten in den Häusern rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Markenzeichen ist, dass beide Häuser älteren Menschen Wohn-, Pflege- und Betreuungsangebote bieten, die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung garantieren sowie die persönlichen Lebensumstände berücksichtigen. Sicherheit, Geborgenheit und Individualität stehen im Zentrum der Unternehmensphilosophie. Darüber hinaus bietet die Stiftung qualitativ hochwertige Services an wie ambulante Pflege- und Betreuungsdienste, Menüservices für Zuhause oder Kurzzeitpflege. Weitere Infos: www.saarbruecker-altenwohnstift.de bei Rüdiger Brill, Verwaltungsdirektor der Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift Warum setzt die Stiftung verstärkt auf Solarenergie? Nachhaltigkeit gehört quasi zu unserer DNA. Dazu gehören sowohl unsere Sanierungsmaßnahmen als auch der verstärkte Einsatz von Solarenergie. Ein wichtiges Ziel ist es natürlich, unsere Energiekosten zu senken, da die Strompreise bedingt durch die vielen Krisen in den letzten Jahren stetig gestiegen sind. Welche Ziele verfolgt die Stiftung als Mitglied im KEEP-Netzwerk Klimaschutz und Energieeffizienz für Pflegeheime? Unsere Motivation besteht darin, sich untereinander auszutauschen und vom Besseren zu lernen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von zehn Altenpflegeeinrichtungen aus dem Saarland und RheinlandPfalz, ist zunächst für die Dauer von drei Jahren angelegt und trifft sich regelmäßig. Ziele sind, die Energieverbräuche und die CO2-Emissionen zu senken, das Klima zu schützen und die Umwelt zu entlasten. Ich denke, dass wir mit unseren bereits umgesetzten Maßnahmen wie dem Aufbau einer e-mobilen Fahrzeugflotte, den energieeffizienten Sanierungsmaßnahmen und der Nutzung von Solarenergie einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Wie arbeitet Ihr Haus mit FAMIS zusammen? Den Energiedienstleister FAMIS kennen wir schon lange und wir arbeiten fair und partnerschaftlich zusammen. Vertrauen und Verlässlichkeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Für ein Mehr an regenerativer Energie, Energieeffizienz und Klimaschutz ziehen wir an einem Strang. Nachgefragt Foto: Armin Neidhardt Foto: Denis Grzesik

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