IMPRESSUM Herausgeber: FAMIS GmbH | Sitz der Gesellschaft: Saarbrücken | Verantwortlich: Stefan König | Redaktion: Armin Neidhardt | Gestaltung: Michael Weiss Hauptsitz Preußenstraße 19 66111 Saarbrücken Telefon 0681 607 1000 famis-gmbh.de info@famis-gmbh.de Alzenau Siemensstraße 100 63755 Alzenau Telefon 06023 960 313 Luxemburg 48, route d‘Arlon L-8310 Capellen Telefon 00352 49 62 120 FAKT kompakt 8 Foto: adobestock Trends Fachleuten und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem überwiegen nach Ansicht vieler Unternehmen die Sicherheitsrisiken; Datenschutz- und Compliance-Richtlinien tun ihr Übriges; hinzu kommt die Komplexität der Integration von KI-Tools in bestehende IT-Systeme. „Die meisten am Markt verfügbaren Tools kommen aus den USA und die Clouds befinden sich auf Servern in Amerika. Das birgt enorme Risiken für die Unternehmensdaten“, gibt Janzen zu und plädiert zunächst für lokale und kleinere Lösungen in den UnterÜber 80 Prozent der Unternehmen haben allerdings keine konkreten Vorstellungen wie sie KI gewinnbringend in der Praxis nutzen können. Angst auf allen Ebenen sei der wesentliche Grund dafür, betont Janzen und versucht mit dem wohl gängigsten Vorurteil, KI baue nur Arbeitsplätze ab, aufzuräumen. „Wir müssen weg von repetitiven Aufgaben in den Unternehmen hin zu mehr Zeit für Kreativität. Zahlen aufbereiten, Standards beantworten, Prognosen tätigen, das kann KI schneller, besser und kostengünstiger. In der freiwerdenden Zeit können Mitarbeitende ganz andere Aufgaben wahrnehmen, die außerdem mehr Spaß machen können. Wichtig in Zeiten des Fachkräftemangels.“ Weitere Hürden für den noch zögerlichen Einsatz von KI-Tools sieht Janzen in fehlenden nutzbaren Anwendungsfällen, in der fehlenden Governance und am Mangel an KInehmen. Janzen empfiehlt interessierten KI-Unternehmen im ersten Schritt immer erst eine umfassende Beratung und Analyse, in welchen Bereichen der Einsatz von KI Sinn machen könnte. Die Einbeziehung aller Abteilungen, der Personal- und Betriebsräte, die Bestimmung eines KI-Beauftragten im Unternehmen, die Aufwandsbetrachtung, klar formulierte Zielsetzungen inklusive Weiterentwicklung und allen voran Aufklärung über KI unter Moderation von KI-Fachleuten stehen am Anfang eines möglichen KI-Einsatzes im Unternehmen. Ängste bei der Belegschaft und bei den Kunden abbauen sowie realistische Erwartungen definieren, was mit KI verbessert werden könne, seien die ersten Schritte auf dem Weg für den erfolgreichen Einsatz von KI. Die Einsatzmöglichkeiten für KITools sind inzwischen sehr vielfältig. Prädestiniert scheint KI für den Kundenservice und im Marketing zu sein. Ob nun 24/7 Beratung, e-Commerce, Werbung oder InfluencerMarketing mittels Avatare, auch beim Coaching oder Recruiting kann KI sinnvoll eingesetzt werden. Letztendlich geht es beim Einsatz von KI um Optimierungsaufgaben, um Mitarbeitende von lästiger Routine zu befreien. Wer erst einmal versteht, dass nicht KI die Menschen am Arbeitsplatz ersetzt, sondern die Menschen, die KITools beherrschen und einsetzen, verliert immer mehr die Angst vor KI. Künstliche Intelligenz, aber wie? Die FAMIS bedankt sich bei allen Kunden, Partnern und Freunden für die Treue, das Vertrauen und die Zusammenarbeit im auslaufenden Geschäftsjahr. Wir wünschen Ihnen allen, Ihren Familien und Freunden besinnliche Feiertage und ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2025. Unsere Spende geht in diesem Jahr an UNICEF und die Elterninitiative krebskranker Kinder im Saarland e.V.. Avatare, die mit Kunden chatten, Klone, die an Sitzungen teilnehmen, Influencer, die Produkte pushen, Bots, die untereinander kommunizieren … Künstliche Intelligenz (KI) ist auf dem Vormarsch und bahnt sich den Weg in Unternehmen und das nicht erst seit ChatGPT. Zwar setzen erst fünf Prozent der Unternehmen KI strategisch ein, aber immerhin sehen 68 Prozent in der KI reelle Zukunftschancen, sagt Mario Janzen, der Unternehmen in Sachen digitaler Transformation berät und damit auch in KI. Er war Gastredner in Saarbrücken auf Einladung des Wirtschaftsnetzwerks win.saarland.
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